Als ich den ''Kinokalender'' für 2010 gelesen habe, sind mir 3 Filme ins Auge gefallen:
- ''Prince Of Persia: Der Sand Der Zeit''
- ''Harry Potter Und Die Heiligtümer Des Todes I'' und
- ''Inception''
Diese drei Filme sind für mich Must-See Filme. Und zwar im Kino!
Inception hab ich nun endlich im Kino sehen können. In einem IMAX Kino... wenn schon, denn schon ;-) Die Erwartungen waren sehr hoch und bisher sind die Meisten Filme bei denen meine Erwartungen so hoch waren immer Enttäuschend. Das ''prominenteste'' Beispiel ist da ''Matrix Reloaded'' Aber zu dem Film verliere ich nun keine Worte.
Kurz zum Inhalt:
Dom Cobb ist ein Dieb. Er stiehlt Geheimnisse aus dem Unterbewusstsein eines Menschen, wenn dieser träumt (Extraktion). Wegen dieser Gabe wird er allerdings auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren was er liebte. Für einen letzten Auftrag bekommt er als Salär sein altes Leben zurück. Die Schwierigkeit hierbei ist allerdings dass es keine Extraktion ist, sondern das Gegenteil: Eine Inception. Er soll keinen Gedanken bzw Idee stehlen, sondern einpflanzen.
Meine ''Kritik'':
Inception ist sehr kompliziert. So scheint es zumindest auf den ersten Blick, allerdings täuscht dieser, denn im Film wird größtenteils alles behandelt, so dass keine Fragen übrig bleiben. Sicherlich gibt es einige Kleinigkeiten wo man sich fragt was das sollte und wieso es passiert ist, aber das ist eigentlich auch unerheblich.
Die ersten Minuten habe ich mir gedacht, dass das ein riesen Reinfall wird und ich mir den Film zwei oder drei mal ansehen muss bevor ich auch nur die grobe Story verstehe. Aber weit gefehlt. Man wird zwar zu Beginn direkt in die Handlung geworfen ohne Vorgeschichte, aber immer locker bleiben: Dies ist nur die Vorhandlung. Worum es sich geht wird noch erklärt.
Als es dann ans Eingemachte geht und erklärt wird wie das mit dem Gedankendiebstahl funktioniert merkt man, dass man richtig gut aufpassen muss. Macht man dies, dann ist der Erzählstrang eigentlich recht einfach zu verfolgen.
Die Inception ist sehr gut Dargestellt. Vor allem die Erklärung mit den Levels, dass je tiefer man geht, desto länger der ''Aufenthalt'' dauert wurde genial umgesetzt. Immer wieder der Van, wie er langsam von der Brücke ins Wasser fällt und im zweiten bzw dritten/viertel Level haben Dom & Co noch (mehr oder weniger) genügend Zeit um alles notwendige zu erledigen.
Das Ende ist natürlich sehr genial. Endlich gibt’s die Reunion mit Dom und seinen Kindern. Aber das ist nicht das geniale, sondern der Kreisel. Fällt er um, handelt es sich nicht um einen Traum, sondern um die Realität. Dreht er sich allerdings immer weiter, dann ist Dom noch immer im Traum. Und der Film endet mit einem sich drehenden Kreisel. Er wackelt zwar kurz aber dann kommt schon der Abspann. Sehr genial! So hat der Film ein offenes Ende. Ob dieses offene Ende für einen zweiten Teil reicht!? Ich denke eher nicht.
Inception bietet ein Feuerwerk an Bildern und Effekten. Die Action kommt demnach natürlich nicht zu kurz und hin und wieder ist für ein Lacher gesorgt. Die Szenen mit Dom und Mal sind emotional, so dass Inception auch auf dieser Ebene was zu bieten hat.
Fazit
Inception ist der Film des Jahres. Sehr spannend und absolut kurzweilig. Die knapp 2 ½ Stunden vergingen wie im Flug. Ich hoffe, dass es in Zukunft mehr solcher ''intelligenten'' Filme gibt. Die durchweg guten Kritiken der Presse etc sollten dies Unterstützen.
Rating: 10/10
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