Sonntag, 11. Juli 2010

Butterfly Effect (Nadine)

Butterfly Effect

Hab ihn mir im Rahmen des Group-Watches nochmal angesehen, zum zweiten mal insgesamt nun. Das erste mal ist schon einige Zeit her, glaub das war damals als er auf DVD raus kam. Demnach wusste ich nicht mehr alle Einzelheiten.

Im Gegensatz zum ersten Gucken ist mir nun aufgefallen dass der Film eigentlich richtig traurig ist. Desto "krasser" ist eigentlich das "Kino-Ende". Dazu später mehr.

Es ist eine Art Sucht, dass Evan ständig in den Tagebüchern liest und sein Leben verändern will. Natürlich ist es in keinem seiner "neuen Leben" wunderbar gelaufen, aber je mehr er gelesen und verändert hat, desto schlimmer ist es geworden. Wie sein Vater auch zu ihm sagte: Er soll nicht Gott spielen. Aber genau das hat er getan. Es blieb ihm also nichts anderes übrig, als ganz zum Anfang zu gehen (erstes Aufeinandertreffen mit Kayleigh) und sie so zu verängstigen, dass sie gar keine Freundschaft zu ihm aufbauen mag. So hat die Clique um Kayleigh, Tommy und Lenny gar keine Zukunft und so geschehen diese Schlüsselmomente nicht (Hund verbrennen, C4 im Briefkasten und und und )
Dadurch hat er eigentlich ein Happy End für sich, für Kayleigh und eigentlich für alle anderen gefunden.

Wieso ich das Kino-Ende so krass finde: Wie Evan es Kayleigh gesagt hat: Es gibt niemanden der sie mehr liebt wie er. Ich denke jeder von uns kennt das Gefühl verliebt zu sein. Und dann muss man sich nur vorstellen das man die Person die man liebt verlassen MUSS damit das eigene Leben, als auch das Leben von ihr einen "normalen" Weg gehen kann.
Ich möchte nun keine abgedroschenen Sprüche raushauen, aber es passt einfach:
Lieben heißt auch loslassen können. Und Evan konnte es. Er hat losgelassen und Kayleigh, wie schon oben geschrieben, verängstigt, dass sie ihren Weg ohne ihn gehen wird.
Das alternative Ende, wo er sich selbst im Mutterleib erdrosselt ist natürlich MEGA krass. Dass "New Line Cinema" gegen dieses Ende war, kann ich sehr gut verstehen. Nur gut, dass das alternative Ende es auf die DVD geschafft hat.


Als Fazit kann ich nur sagen dass es ein sehr kurzweiliger sowie auch trauriger Film ist.


Rating: 9/10

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